Aktuelles

Verlängerung der Schulschließung

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

 

der Landesbildungsserver informiert, dass die Schulen und Kitas bis zum 19.04.20 geschlossen bleiben.

 

Für Rückfragen stehen wir gerne zu Ihrer Verfügung.

 

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,

nun ist es schon die dritte Woche, die wir nicht in der Schule sind... Ich hoffe sehr, dass es allen gut geht und niemand ernsthaft erkrankt ist. Wie geht es weiter?

Alle Schülerinnen und Schüler mögen bitte weiter fleißig an den Aufgaben arbeiten, alles im Lerntagebuch notieren und tatsächlich auch im Netz (Sofatutor - Für den Code, um das Programm für Ihr Kind freischalten zu können, senden Sie uns bitte eine Nachricht an christliche.sekundarschule@gmail.com) wie im Fernsehen Lernangebote wahrnehmen. Jeder so, wie er es kann! Hauptsache ist, etwas zu lernen!

Liebe Eltern, wir erwarten nicht, dass Sie permanent Lehrer "spielen"! Begleiten Sie Ihre Kinder im Sinne von Motivation und Beruhigung - auch diese Zeit geht vorbei!

Auch unsere Schulsozialarbeit steht Ihnen gerne in der kommenden Schulzeit zur Verfügung. Bei Interesse, schauen Sie bitte hier.

Auch uns zwingt der Virus zu immer neuen Überlegungen. Jetzt ist es das Thema Segnung. Wir haben uns heute in
Absprache mit dem Superintendenten, Herrn Porzelle, entschieden, die Segensfeiern zu verschieben. Zu unsicher die Zeit, die Umstände, zu knapp am Ende die vielleicht verbleibende Vorbereitungszeit. Die Segensfeiern werden auf den 26.09.2020 verschoben. Wir danken für Ihr Verständnis! Bleiben Sie behütet! Bleiben Sie gesund!

Herzlichst

Ute Wysocka

 

An[gedacht]

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Gäste,

 

am kommenden Sonntag beginnt die Karwoche, die wir auch Passionszeit nennen. Diese Woche ist eng mit den Geschehnissen in den Evangelien und damit mit der Person Jesu verknüpft. Sie beginnt mit unglaublich großer Freude und endet in der größten Katastrophe um danach wieder auf wundersame Weise ihren eigentlichen Höhepunkt zu finden. Ihren Anfang nimmt sie mit Palmsonntag, der nach Markus mit einem "Hosianna! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn! Hosianna in der Höhe!" beginnt.

Jesus reitet auf einem Lastentier nach Jerusalem ein. Hoffnung und Jubel liegen in den Straßen Jerusalems. Jesus wird als Messias - als Christus, der Gesalbte, empfangen. Einem Titel, der darauf hinweist, dass er der eigentliche König Israels ist, weil er aus einer direkten Blutlinie des größten König Israels entstammt, König David. Mit ihm wird die Hoffnung verbunden, dass er das Volk Israel aus der damaligen Unterdrückung und Ausbeutung der römischen Herrschaft befreit. Deshalb wird er auch mit Palmenwedeln begrüßt, die ihm zu Füßen geworfen werden, damit der Staup nicht aufgewirbelt wird und ihn beschmutzt. Die ihn flankieren und Schatten spenden gleichwie einer Allee. Eine Ehre, die ausschließlich Königen vorbehalten war.

Jesus wird gefeiert, da in ihm alle Hoffnungen gesetzt werden, und er macht sich gleich ans Werk, wie es ihm die Alten Schriften prophezeit haben, obwohl er sein eigenes Schicksal da schon kannte. Er selbst nannte sich oft "Menschensohn", ein Titel, der auf seine Menschengestalt, sein menschliches Leiden und Sterben verweist. Ohne auf sich selbst zu achten, legt er sich mit allen an, um seiner Vorbestimmung gerecht zu werden.

Auch in diesen Tagen können wir beobachten, wie unsere Gesellschaft verzwifelt nach einem Messias Ausschau hält, der in diesen ungewissen Zeiten die Richtung vorgibt. Wir setzen Hoffnungen in Personen wie Drosten oder Kekulé. Vertrauen auf die Regierungsarbeit von Merkel, Spahn und Scholz. Wir suchen uns in Krisenzeiten Leuchttürme der Hoffnung, die uns sicher und möglichst schadensfrei führen.

Doch sind in diesen Tagen auch andere zu einer Art Messias auferstanden. Wir nennen sie mittlerweile "Systemrelevante". Menschen, die in diesen Zeiten Sicherheiten geben, die uns versorgen, ernähren, beschützen und heilen. Personen in Berufen, die wir in der Vergangenheit allzuoft als gegeben hingenommen haben, ohne deren Wichtigkeit zu erkennen. Zu ihnen scheinen die Menschen unserer Tage das "Hosianna!" zu richten, das aus dem hebräischen übersetzt "Rette uns!" bedeutet.

Nun liegt die Hoffnung darin, dass wir diesen Menschen die gleiche Anerkennung und Aufwertung zuerkennen, wenn der Sturm dieser Tage sich gelegt hat und sie nicht im Anschluss einem Karfreitag gleich dem wirtschaftlichen Aufschwung geopfert werden, den die Wirtschaft und Politik dann möglichst zu erreichen versuchen.

 

Liebe Gäste, SchülerInnen und Eltern

das Schulleiterteam und Kollegium bedankt sich für das entgegenegebrachte Vertrauen der vergangenen Wochen. Wir hoffen und wünschen, dass Sie angenehme Ostertage im Kreise Ihrer Lieben verbringen können. Wir wünschen Ihnen, dass Ihre Wünsche in Erfüllung gehen und Sie alle gesund bleiben.

Unsere Musiklehrerin Frau Strandt hat für die kommenden Tage ein eigenes Lied komponiert, eingespielt und eingesungen, dass Ihre Stimmung hoffnungsfroh werden lassen soll. Wir hoffen Ihnen damit eine Freude zu Ostern bereiten zu können.

Ich wünsche dir (Copyright: Anita Strandt (01.04.2020)

Markus11,7-10

Die Jünger brachten den jungen Esel zu Jesus, legten ihre Mäntel auf das Tier, und er setzte sich darauf. Viele Leute breiteten ihre Kleider als Teppich vor ihm aus, andere legten Zweige auf den Weg, die sie von Bäumen auf den Feldern abgerissen hatten. Vor und hinter ihm drängten sich die Menschen und riefen: »Gelobt sei Gott, und gepriesen sei, der in seinem Auftrag kommt! Gesegnet sei das Königreich unseres Vorfahren David, das nun kommt! Gelobt sei Gott hoch im Himmel!«